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Hündin Daisy wird zur Katzenmama

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Veröffentlicht von Melanie Bäumel - Schachtner in Tiergeschichte · 30 Mai 2021
 
Lesenswerter Artikel aus = Geliebte Katze - Nr. 12 - 2020  Melanie Bäumel - Schachtner
Beagle - Hündin wird zur Katzenmama
 
Das wahre Leben schreibt meist die schönsten Geschichten.
So etwa die von der Beagle - Dame Daisy, die zwei verwaiste Katzenkinder adoptiert hat
und sie voller Liebe und Fürsorge großzieht.
Es gibt Tierfreudschaften, die gehen mitten ins Herz.
Und es klingt fast unglaublich, dass sich ein Jagdhund zweier verwaister Kätzchen annimmt
- doch genau das ist in England passiert.
Beagle - Dame Daisy zieht die beiden Bauernhof-Kitten Fletcher und Dexter auf, mit all ihrer Liebe und Fürsorge.
Eine schier unfassbare Geschichte, die Tierfreunden Tränen in die Augen zaubert.
Beagle - Hündin Daisy schlummert entspannt in ihrem Körbchen.
Fest an sie angekuschelt liegen ein rot - weiß getigerter und ein pechscharzer kleiner Kater.
Die winzigen Pfoten ein Knäuel mit den großen Tatzen der Hunde-Dame Fell an Fell, Ohr an Ohr
Ein Bild des Friedens und der Harmonie, das nicht selbstverständlich ist.
Alle 3 scheinen es aus vollem Herze zu genießen.
Daisy hat die Kitten adoptiert und kümmert sich wie eine Mama um diese beiden Winzlinge.
 
Die Kitten weinten um ihre Mama
Dabei war Daisys Frauchen Jane Whitton aus Staplehurst höchst skeptisch.
Ein Jagdhund  und zwei Katzenkinder ?
Ob das gutgeht?
Dennoch blieb der Tierfreundin in ihrer Not gar nichts anderes übrig, als es zu versuchen.
Denn die beiden Kätzchen brauchten Nestwärme.
Sie sind auf dem Bauernhof zur Welt gekommen, wo es zu einem tragischen Unglück kam, als sie 8 Wochen alt waren:
Sie verloren ihre Katzenmutter. Und sie trauerten furchtbar um sie.
Beide konnten gar nicht aufhören, verzweifelt nach ihrer Mama zu maunzen.
Auch wenn Sie regelmäßig ihr Fläschchen bekamen, um nicht hungern zu müssen und zu wachsen und zu gedeihen:
Ihre Trauer ud ihre Verzweiflung, plötzlich allein dazustehen, war groß.
Die Milch konnte sie nicht trösten.
Aber diese Nestwärme konnten sie auf dem Bauernhof nicht bekommen.
Also schrtt Jane Whitton zur Tat.
Die 36 - jährige überlegte hn und her.
Zu sehr hätte sie die beiden Waisen bei sich aufnehmen wollen.
Doch es stellte sich viele offene Fragen.
Was würde Daisy zu den beiden neuen Familienmitgliedern sagen ?
Immerhin sind Beagles Jagdhunde und nicht immer sehr katzenfreundlich.
Viele von ihnen verfolgen Samtpfoten eher, als sie zu trösten.
Zudem war die Hündin ein "Einzelkind in der Familie, daran gewöhnt, dass sich das Leben um sie drehte
- wie würde sie reagieren, wen sie Frauchens Liebe mit 2 anderen kleinen Lebewesen teilen müsste?
Jane Whitton wagte dennoch eine erste, sehr vorsichtige Begegnung. Sie brachte, ganz sachte, die beiden Kätchen mit Daisy zusammen.
Die Beagle - Hündin reagierte ganz anders, als sie erwartet hatte.
Sie fing nicht an zu bellen, sie wollte die Kleine nicht jagen.
Stattdessen wedelte sie sehr freundlich mit ihrer Rute und winselte leise, wie zur Begrüßung und zeigte dabei sehr sanft:
Der Familienzuwachs ist höchst willkommen.
 
Jane erinnert sich voller Rührung an die erste Begegnung.
Es war  keine Spür von Eifersucht zu spüren, sagt die Tierfreundin:
"Es war wie Liebe auf den ersten Blick."
Sie ließ Daisy die kleinen Samtpfoten beschnuppern.
Diese war ganz begeistert und wollte ihnen gar nicht mehr von der Seite weichen.
Jane gab den beiden Kleinen ihr Fläschchen mit warmer Milch.
Die Bäuchlein waren voll, die Kätzchen müde, sie schlummerten ein.
Da legte die 36 - jährige die beiden zu Daisy ins Hundekörbchen, und ein Bold des Friedens bot sich.
Da lag die Hüdin friedlich vereint mit den Katzenbabys ganz fest aneinandergekuschelt Pfötchen an Pfötchen,
in kuscheliger Löffelchen - Stellung.
 
Daisy geht in der Mutterrolle voll auf
Daisy wachte über die Kleinen, und wenn sie aufwachten, begann die Beagle - Dame sofort, sie abzuschlecken - wie das Hundemütter mit ihrem Nachwuchs tun.
Die beiden Kätzchen fühlten sich so wohl und geborgen, dass sie aufhörten, nach ihrer richtigen Katzenutter zu maunzen und friedlich schliefen, total geborgen bei Daisy.
Das sollte so bleiben.
Die Hündin war hin und weg von ihrem "Nachwuchs" und adoptierte ihn kurzerhand.
Das ging sogar so weit, dass Daisy richtige Muttergefühle entwickelte.
Die Beagle - Lady wurde regelrecht schienträchtig und hatte sogar Milch.
"Einen besseren Mutterersatz“ hätten meine Kätzchen gar nicht finden können", ist Jane gerührt.
Klar, dass Fletcher und Dexter in ihrer Familie ud bei Ersatzmama Daisy bleiben dürfen - für immer.
Es gibt also doch durchaus Liebe zwischen Hund und Katzen - nicht zuletzt Fletcher und Dexter zeigen es, wenn sie sich eng an Beagle - Hündin Daisy kuscheln und zufrieden im Hundekorb schlummern.

 
    

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
TV - Hören und Sehen / Nr. 3 / 23. - 29.01.2021
Text Astrid Kessler / Fotos Jackson County Animal Shelter - Michigan / J. Scott Park / MLive.com (2)
Was wirklich zählt / Wir gehören zusammen …

 
  

 
Als der 2-jährige Bentley Boyers und Mischlingswelpe Lacey sich begegnen, sind sie sofort unzertrennlich.
Beide wurden mit einer Kiefer-Gaumenspalte geboren - und wissen sofort:
Nur gemeinsam können wir wahrhaft heil und glücklich werden.
Es gibt Momente im Leben, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Es sind Momente, in denen wir uns selbst in einer anderen Seele erblicken.
Und wenn diese andere Seele uns mit einem schwarzen und einem blauen Auge anblickt,
wie es das Michlingsmädchen Lacey an diesem Septembertag in einem Tierheim in Michigan
bei dem 2-jährigen Jungen Bentley tut, dann ist ein Bund geschlossen, den keine Macht der Welt wieder trennen kann.
Strahlt doch aus beider Augen dieselbe wunderbare Erkenntnis:
"Du bist wie ich."
Denn Junge und Hündin wurden mit derselben Fehlbildung geboren.

 
Eigentlich will der Vater Brandon  an diesem Tag zwei Hühner im Tierheim holen
Was Brandon dann aber sieht, lässt ihn sämtliches eierlegendes Federvieh vergessen:
einen schwarz-weißen, schüchternen Hundewelpen, vielleicht 10 Wochen alt, der abseits der anderen Hunde sitzt.
Brandons Blick fällt sofort auf die Schnauze des Labradormischlings:
Rechts von der Nase ist sie seltsam verwachsen.
Kann das sein ?
Ein Hund mit einer Gaumenspalte, ganz so, wie sein Sohn eine hat ?
Die Leute vom Tierheim bestätigen:
Ja, die kleine Hündin wurde vor Kurzem daran operiert.
Brandon ruft seine Frau Ashley an, zeigt ihr den kleinen Hund übers Smartphone:
"Wir brauchen sie", ruft Ashley sofort, "Bentley braucht sie."

 
Zwei kleine, verwundete Seelen, die einander heilen können
"Das ist mein Hündchen !"
Immer wieder jauchzt Bentley diesen Satz, lacht laut auf, schließt die kleine Lacey in die Arme,
drückt ihr einen Kuss auf die Schnauze und sieht die Umstehenden im Tierheim,
die sich ihrer Rührung kaum erwehren können, aus freudestrahlenden Augen an.
Niemals mehr will er sie hergeben, seine liebste Freundin.
Die genau weiß, wie es in ihm aussieht; die all das nachfühlen kann, was ihm fehlt.
"Es ist immens wichtig für Bentley zu verstehen, woran er leidet, und die Diagnose anzunehmen",
sagt Bentleys Arzt Dr. Christian Vercler, "umso wunderbarer ist es, dass er Lacey gefunden hat und erkennen kann,
dass selbst ein süßes Hündchen dasselbe haben kann wie er - und trotzdem süß bleibt.
Es gibt keinen Grund, sich von einer Gaumenspalte am Leben hindern zu lassen."
Die Liebe dieses kleinen Jungen und der kleinen Hündin - sie ist bedingslos und stellt sich auch den härtesten Prüfungen:
Wenn Bentley sich in den nächsten Jahren seiner wohl schwersten Operation unterzieht -
einer Knochenrekonstruktion des Oberkiefers -, wird Lacey ihm nicht von der Seite weichen.

 

 

 

 


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Katzen / A-B-C
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