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Tierheimkatzen werden in der Regel vor der Abgabe von einem Tierarzt untersucht
und gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft.
Zum routinemäßigen
Gesundheitscheck gehört auch die Entfernung von Parasiten wie Flöhe,
Ohrmilben, Zecken usw.
Eine Gesundheitsgarantie auf Lebenszeit kann niemand geben.
Wer einem ausgesetzten oder im Tierheim abgegebenen Vierbeiner ein neues Zuhause
bieten möchte, sollte sich diese Entscheidung reiflich überlegen.
Katzen
stellen bestimmte Anforderungen an ihren Besitzer.
Sie bereichern das menschliche
Leben und machen es abwechslungsreich.
Sie können jedoch auch etwas kaputtmachen,
wie Tapeten und Polstermöbel, sie verlieren Haare, von Zeit zu Zeit übergeben
sie sich usw.
Sie fordern tägliche Aufmerksamkeit und Zuwendungsbeweise.
Katzen lassen
sich nur bedingt erziehen.
Katzenfreunde stören diese Eigenschaften wenig.
Wer Wert auf eine makellos gepflegte Wohnung legt, sollte besser auf die Anschaffung
eines Stubentigers verzichten.
Bitte bedenken Sie, dass Sie ein Tier übernommen haben, welches durch
Menschenhand so wurde, wie es ist.
Haben Sie Geduld und Nachsicht, wenn es sich
erst an seine neue Umgebung gewöhnen muss; wenn es erst spüren
und lernen muß, in seinem neuen Herrchen" oder Frauchen"
keinen Feind zu sehen.
Gerade diese Tiere werden es Ihnen eines Tages tausendfach
danken und ihr bester Freund werden.
Durch negative Erfahrungen (Vertrauensbruch, Verlust der Bezugsperson, Veränderung
des Lebensraumes, Orientierungslosigkeit) können die Katzen mit Verhaltensstörungen
reagieren und starkem Mißtrauen gegenüber Menschen.
Die meisten Störungen verschwinden innerhalb absehbarer Zeit, wenn der Katze
Liebe, Geduld und Verständnis entgegengebracht wird.
Angstverhalten
Die Katze sollte nicht unter Druck gesetzt werden, das würde die Angst noch
verstärken.
Also nicht mit Gewalt aus ihrem Versteck zerren oder sie gegen
ihren Willen auf den Arm nehmen.
Die Katze sollte jederzeit die Möglichkeit
haben, sich zurückzuziehen.
Man sollte es der Katze überlassen, wann
sie Kontakt zum Menschen sucht.
Man kann sie durch liebevolles Zureden, Leckerli
oder interessantem Spielzeug sanft aus der Reserve locken.
Agressivität
Neben der Angst kann die Ursache für Aggression eine Reaktion auf menschliche
Verhaltensfehler sein.
Katzen verabscheuen es, festgehalten zu werden.
Katzenunerfahrene
Menschen neigen dazu, den Stubentiger gegen ihren Willen auf den Schoß zu
heben und dort zwangszustreicheln.
Sie äußert ihren Willen unmißverständlich,
indem sie die Krallen ausfährt.
Dies sollte man auch seinen Kindern beibringen.
Die Katze greift sonst auf ihr
Aggressionspotential zurück, wenn sie von den Kindern zu sehr bedrängt
wird.
Kleine Kinder und Katzen sollte man nie ohne Aufsicht miteinander spielen
lassen.
Eine Katze ist
ein Tier, das sich nicht verbal äußeren
kann, wenn ihr die rüden Umgangsformen des Kindes nicht gefallen.
Unsauberkeit
Neben organischen Defekten sind es oftmals psychische Aspekte wie
Besitzerwechsel,
neue Umgebung,
zuwenig Aufmerksamkeit ....
Verrichtet die Katze ihr Geschäft im Wohnzimmer, ist ein deutliches Nein"
effektiver als eine 10-minütige Schimpfkanonade.
Nach der mündlichen
Verwarnung wird die Katze umgehend zur Toilette gebracht und hineingesetzt.
Niemals
sollte man Hand an das Tier legen.
Schläge und grobe Behandlung verstärken
die Verhaltensstörung nur.
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