Einzug
| Entlaufen | Erziehung
Einzug
einer Katze in ein neues Zuhause
|
Ihre
Katze braucht in den ersten Tagen viel Liebe, Aufmerksamkeit und Verständnis
zum Eingewöhnen, denn sie muss ein neues "Revier" bewohnen.
|
|
Folgende Tipps haben sich beim Eingewöhnen als
hilfreich erwiesen:
|
|
Wenn
man mit der Katze ins Haus / die Wohnung kommt, den Transportkorb dort
abstellen, wo sich die Toilette befindet.
Manche
Katze muss nach dem Abholen sofort ihr Geschäft verrichten.
|
|
Die
Katze alleine aus dem Transportkorb kommen lassen.
Das
Tempo die Katze bestimmen lassen.
Wenn
sie sich unterm Schrank oder Bett verkriecht, auf keinen Fall
hervorzerren, lediglich mit Spielzeug oder Leckerli animieren,
hervorzukommen. |
|
Futterschale
bitte nicht direkt neben die Katzentoilette stellen.
Wasserschalen
im Haus/Wohnung verteilen, nicht neben dem Futter.
In
der freien Wildbahn soll durch die strikte Trennung von Futter- und
Wasserstelle eine Verschmutzung des Trinkwassers durch Futterreste
verhindert werden.
Diese
ursprüngliche Verhaltensweise scheint auch bei unseren Hauskatzen
verwurzelt zu sein.
|
|
Bei
Wohnungskatzen ist ein Kratzbaum unbedingt notwendig.
Ihre
Möbel und Tapeten werden dann verschont.
|
|
Pro
Katze ist eine Katzentoilette angezeigt.
|
|
Der
Katze nicht sofort das ganze Haus zur Verfügung stellen, sondern erst
Zimmer für Zimmer erobern lassen, auch hier wieder viel Zeit lassen.
|
|
Katzen
drohen durch ihre Neugierde einige Gefahren
im Haushalt.
Jeder
offene Schrank, jede Schublade ist interessant, aber auch so
gefährliche Sachen wie die Waschmaschine und der Trockner oder der Elektroherd, die Backröhre.
Bitte
kontrollieren Sie Ihre Geräte, bevor Sie sie einschalten. Es ist schon
manches Unglück durch die Neugierde der Katze passiert, neugierig ist
eine Katze bis ins hohe Alter.
|
|
Bei
den Zimmertüren ist aufzupassen, daß diese nicht
zuschlagen können und die Katze dazwischensteckt und verletzt wird.
Mir
ist passiert, daß eine Katze mit der Pfote beim Spielen hinten in den
Türspalt, bei der Aufhängung der Tür kam und eingeklemmt wurde, als
sie in Panik versuchte, das Pfötchen zu befreien.
Wir
mussten damals die Türe aushängen, um die Katze befreien zu können.
Ein
starker Biss in meinem Daumen war die Quitting, als ich der panischen
Katze helfen wollte.
Seitdem
sind Türen, die offen sein müssen, bei mir so gesichert, dass sie sich
nicht mehr bewegen lassen.
|
|
Einer
Katze kann ein offener Toilettendeckel der Menschen gefährlich
werden, sie kann hineinfallen und sich unter Umständen nicht selbst
befreien.
Bitte
Sorge dafür tragen, dass nichts passieren kann.
|
|
Gefährlich
sind auch Haushaltsreiniger, Chemikalien, Dünger in der Gießkanne,
manche Katzen trinken das Gießwasser.
Bei
den Zimmerpflanzen ist darauf zu achten, daß sie nicht giftig sind. |
|
Plastiktüten
sind kein Spielzeug für Katzen, sie kriechen gerne in die Tüten hinein
und können ersticken.
Feste
Papiertüten
ohne Henkel sind dagegen ein herrliches Spielzeug
für eine Katze.
|
|
Wir
Menschen neigen dazu, die Katze mit festen Blick anzuschauen, sie faßt
dies jedoch als Drohung und Angriff auf. Deshalb immer wieder mit den Augen
blinzeln.
Ich
habe gelesen, Katzen fassen das Blinzeln der Augen als Lächeln
auf.
Sie
haben gewonnen, wenn die Katze zurückblinzelt. |
|
Ganz
wichtig ist, eine Freilaufkatze einige Wochen im Haus zu behalten,
je länger, umso besser. Die Katze muss erst Sie und die gesamte
Familie, das Haus kennenlernen.
Die
Meinungen differieren bei der Wochenangabe sehr stark, am besten 4 - 6
Wochen.
Bei
jungen Katzen ist Freigang erst nach der Kastration
unter Aufsicht empfehlenswert.
Die
Kleinen
müssen erst lernen, sich zu orientieren.
Kleine
Katzen braucht man nur einige Straßen oder Wege wegzutragen, schon
finden sie nicht mehr zurück.
Einer
Katze bitte nur tagsüber Freigang
gewähren,
nicht in der Dämmerung und in der Nacht.
Die
meisten Unfälle passieren in dieser Zeit oder die Katzenfänger sind zu
dieser Zeit unterwegs.
Besitzer,
die ihre Katzen nachts im Haus halten, reduzieren die Gefahr, dass ihr
Tier durch einen Unfall schwer verletzt oder gar getötet wird.
Die
Altersgruppe, die das größte Risiko trägt, von Autos überfahren zu
werden, sind junge Katzen im Alter zwischen sieben Monaten und zwei
Jahren.
Wird
eine Katze nachts von einem Auto angefahren, so sind die Konsequenzen
für das Tier sehr viel schwerwiegender:
Es gibt weniger Menschen, die den Unfall beobachten.
Es
ist nicht leicht zu sehen, wohin das Tier sich verkrochen hat.
Es
ist nachts schwerer, tierärztliche Hilfe zu bekommen als
tagsüber. |
|
Auch
bei einer Freilaufkatze ist ein Kratzbaum empfehlenswert.
Auf
jeden Fall in der Eingewöhnungsphase, aber auch später, im Winter und
bei schlechtem Wetter halten sich Katzen gerne im Haus auf und genießen
die Wärme des Hauses. |
|